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27.07.2020

Direktor des FGV-DAPP nimmt an Dokumentarfilm teil, um über das Szenario von Fake News und Demokratie in Brasilien zu sprechen

Projekt setzt sich mit der Verbreitung von Fake News, der Rolle der Presse und dem Einsatz von Robotern in sozialen Netzwerken auseinander

Marco Aurelio Ruediger, Direktor des Vorstandes für Evaluierung öffentlicher Politik der Fundação Getulio Vargas (FGV-DAPP), ist einer der Interviewpartner*innen des Dokumentarfilms „A verdade da mentira“ (Die Wahrheit der Lüge), der am 26. Oktober veröffentlicht wurde. Der Film versucht, über das Szenario von Fake News und Demokratie in Brasilien nachzudenken. Neben Ruediger nahm Amaro Grassi, Koordinator vom FGV-DAPP, am Film teil.

Der Dokumentarfilm, der bereits auf Streaming-Plattformen verfügbar ist, wurde im Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen 2018 entwickelt und wirft Fragen und Überlegungen zur Verbreitung von Fake News, zur Rolle der Medien und zum Einsatz von Robotern sowie zum Verhältnis der Menschen zu sozialen Netzwerken und zu Informationen oder Fehlinformationen auf.

Dabei spricht die Journalistin Petria Chaves mit Berufskolleg*innen, Gründer*innen von Faktencheck-Agenturen, Expert*innen für digitale Produktion und Marketing, Akademiker*innen und auch Forscher*innen im Bereich der digitalen Umwelt und des menschlichen Verhaltens.

Zu den Gesprächspartner*innen gehören zum Beispiel Angela Pimenta, Präsidentin von Projor, Laura Chinchilla, ehemalige Präsidentin von Costa Rica und OAS-Beobachterin, Pedro Dória, Herausgeber von Canal Meio, Cristina Tardágila, Gründerin der Agentur Lupa und Thiago Rondon, Direktor von IT&E.

Die Äußerungen von Mitarbeiter*innen der Fundação Getulio Vargas, die in Artikeln und Interviews anderweitiger Kommunikationskanäle getätigt werden, entsprechen ausschließlich den Meinungen der Autor*innen und nicht notwendigerweise der institutionellen Haltung der FGV. FGV-Verordnung Nr. 19/2018.